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ZWISCHEN ZWEI WELTEN (…)
Er habe keinen "biographischen Künstlerfilm" über Renzo Ferrari
drehen wollen, erklärt der Regisseur Villi Hermann die jüngst entstandene
und im Luganeser Kunstmuseum Villa Ciani, anlässlich einer Ausstellung
über Renzo Ferrari, uraufgeführte Dokumentation WALKER. Renzo Ferrari.
Ihn hätten vor allem di letzten Produktionsjahre 2'000-2003 interessiert,
in denen neue Elemente aufgetaucht seien - die Immigration aus Afrika,
stark sichtbar in der Lombardei, die Grossstadt Mailand und eine
ambivalente Figur, "Gaio", weder Mann noch Frau. "Renzo Ferrari
ist ein Einzelgänger", sagt Villi Hermann, "nimmt an keinen Vernissagen
und sonstigen kulturellen Anlässen teil, ist aber in allen wichtigen
Galerien und Museen im Tessin und in Norditalien vertreten. Wichtig
für ihn sind seine Umgebung von Cadro (in der Nähe von Lugano),
wo er aufwuchs, sein Vater war Dorfmetzger. Dort malt, druckt und
aquarelliert er. Aber ebenso intensiv lebt er in Mailand".
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